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SUMMARY:Ein neues Recht für das 20. Jahrhundert? Ursprünge\, Entwicklungslinien und Ambivalenzen des humanitären Völkerrechts - 16. Dezember 2021
DESCRIPTION:Achtung: Auf Grund der aktuellen Lage haben wir uns entschlossen den Empfang nach dem Vortrag leider abzusagen. Wir bitten um Verständnis und hoffen auch so auf eine rege Beteiligung an diesem spannenden Vortrag. \nDie weltweit starke Zunahme internationaler Menschenrechtstribunale und die (Wieder-)Entdeckung des Individuums als Völkerrechtssubjekt hat eine rege Diskussion über eine „Konstitutionalisierung“ des Völkerrechts beflügelt. In Fortsetzung eines Projekts\, das von den Mächten der Anti-Hitler-Koalition im Zuge des Nürnberger Hauptkriegsverbrechertribunals angestoßen\, aber seinerzeit nicht zu Ende geführt worden war\, soll nun – in den Worten von Jürgen Habermas – „der Weg vom Staaten- zum Weltbürgerrecht“ beschritten werden. Dagegen warnen Kritiker vor einem weiteren Ausbau des humanitären Völkerrechts\, weil dadurch unrealistische Erwartungen geweckt würden\, die in einer weiterhin durch Staaten dominierten internationalen Politik nicht einlösbar seien. In dem Vortrag soll zunächst erklärt werden\, warum sich an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ein neues Verständnis vom Völkerrecht herauszubilden begann\, das zum Anknüpfungspunkt für politische\, soziale und kulturelle Forderungen wurde. Zum anderen wird erläutert\, warum sich dieses Projekt nicht ohne weiteres in lineare Erzählungen des zivilisatorischen Fortschritts oder der hegemonialen (westlichen) Dominanz einfügen lässt. \nPriv. -Doz. Dr. Annette Weinke \nAnnette Weinke (FSU Jena) ist Stellvertretende Leiterin des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts und lehrt als Privatdozentin Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität. 2015/16 war sie Fellow am History Department der Princeton University\, wo sie zu einer Kollektivbiographie europäisch-jüdischer Emigrantenjuristen forschte. Zu ihren letzten Publikationen zählen „Law\, History\, and Justice. Debating German State Crimes in the Long Twentieth Century (New York/Oxford 2018) sowie der Band “Menschenrechte und ihre Kritiker” (Göttingen 2019)\, den sie mit Dieter Gosewinkel herausgegeben hat. Sie ist außerdem Mitbegründerin und ständiges Mitglied des Arbeitskreises Menschenrechte im 20. Jahrhundert der Fritz-Thyssen-Stiftung Köln. \n  \nRaum: BlackBox im Erdgeschoss des MSH \n  \nProgramm \n18h30 : Einschreibung \n18h45 : Vortrag \n19h30 : Diskussion \n#NeuesRecht #LTAH\n\n\n\nCovid-19 Informationen \nBitte beachten Sie: Die Veranstaltung wird unter dem CovidCheck System stattfinden. Die Besucher*innen MÜSSEN ihr Zertifikat in digitaler Form (z.B. als PDF auf ihrem mobilen Gerät) oder in Papierform mit sich führen. Es werden keine Schnelltests vor Ort angeboten. \n  \nAnmeldeschluss per Eventbrite ist am 15. Dezember 2021.
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